Dienstag, 8. Juli , 2008

Barack Obama: Yes we can.

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Diese Rede vom 9. Januar 2008 in New Hampshire wird eingehen als die Rede, die die Windrichtung zugunsten Barack Obamas drehte. “Yes, we can.” Wiederholt wie ein Mantra wurde der Slogan “Yes we can.” die Melodie, die ihm den Sieg in den Vorwahlen einbrachte und ihn vielleicht sogar ins Weiße Haus tragen wird.
Es ist eine zunächst theoretische, ob wir irgendeinen Politiker hätten, der über solch ein besondere rhetorische Ausdruckskraft verfügt. Denn in seiner Rede klingt es ein gewaltiges Stück nach Martin Luther King und wir haben nicht die Tradition, solche Reden in Deutschland genießen zu können.
Zwei Dinge kopiert Obama bei Martin Luther King: Es ist nicht nur das Stilmittel der Anapher. Durch die Wiederkehr des Satzes “Yes, we can!” bekommt das Ganze einen predigtartigen Charakter, wie es auch King in “i have a dream” gemacht hat. – Nein, es ist auch das Kopfwackeln und die Betonung der Sätze, die an Martin Luther King erinnern.

Spontan gab es dann im Internet einen Rap-Song der Black Eyed Peas und der Schauspielerin Scarlett Johannsen, der den Slogan aufgriff. Hier wird deutlich, dass Obama durch seine Rede zu wirken wusste.

Danke an unseren Leser Nicolas Kern, der uns auf beide Links hingewiesen hat!

2 Kommentare

  • Gibt es eine Übersetzung der Rede, wie ihr Sie bei der Rede Kennedy`s zur Verfügung stellt?

  • Hallo Glock,
    ich habe leider lange Zeit nicht auf diese Seite geschaut….
    Und leider ist die Antwort auch negativ: ich kenne keine gute oder gar eine offizielle Übersetzung.

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